Alex im Wunderweb

»O, Ohren und Schnurrbart, wie spät es ist!«

Netter Nebeneffekt: Blog-Wichteln revisited 11. Dezember 2008

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Nebeneffekt Blog-Wichteln

Da hat sich der Blick in den Admin-Bereich ja mal gelohnt… :D

Aber auch abgesehen von diesen Kollateraleffekten war die Aktion Münchner Blog-Wichteln ein voller Erfolg: Jede Menge Texte, die richtig schön auf die Weihnachtszeit einstimmen. Hier noch mal eine Auflistung der Teilnehmer, denen allen ein Dank für’s Mitmachen gebührt:

Schön war’s und wer’s noch nicht getan hat, sollte auf jeden Fall bei allen Beteiligten einen vorweihnachtlichen Besuch abstatten!

Vielleicht ja nächstes Jahr zu einer neuen Runde?

 

Blog-Wichteln: Denk ich an Weihnachten… 10. Dezember 2008

Einsortiert unter: Meta — Alex @ 00:11
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dann denk ich an Bratäpfel und den Geruch von Glühwein in der Luft. Ich denke an Schokoladenfrüchte und rote Backen, nicht nur der Kälte wegen. An Nikolausmützen, die leider nie aus der Mode kommen werden und an taghell erleuchtete Straßen in sonst oft dunklen Städten.

dann denk ich an kiloweise leckeres Essen und daran, dass ich ja mehr Sport machen wollte. Der guten Vorsätze halber….

dann denk ich: Wham! an jeder Ecke, in jedem Laden. Und trotzdem mag ich dieses Lied.

dann denk ich an einen Haufen schlechter und guter Filme, die immer zwischen den Feiertagen im Programm sein werden. Bei einem oder zweien könnte ich mich kurz ärgern, dass ich meinen Fernseher weggeworfen habe.

dann denk ich, dass ich Schlittschuhfahren möchte, dass ich mal wieder einen Schneemann bauen sollte. An die obligatorische Schneeballschlacht natürlich auch. Und dass meine Kinder vielleicht nie erfahren werden, was Schnee eigentlich ist.

dann denk ich, gut dass ich meine Geschenketouren bereits im November, Oktober, September gemacht habe. Zeit, einen Glühwein zu trinken, Plätzchen zu essen, oder einen Bratapfel, anstatt mich durch übervolle Läden zu drängeln.

dann denk ich an zu Hause und die Stille in den Straßen, am vierundzwanzigsten zwischen 16:00 und 22:00 Uhr. An Menschen, die mit einem merkwürdigen Lächeln im Gesicht unterwegs waren, die Tage zuvor. Daran, dass ich ruhiger treten könnte. Dann denk ich oft an Augenleuchten und Tränenflimmern; ich denke an die Menschen in anderen Häusern. Ich denke an alle, denen es nicht gut geht.

dann denk ich an alle Freunde, denen ich irgendwann „zufällig“ zwischen dem 23. und dem 26. über den Weg laufe. Wir trinken einen Glühwein auf die alten Zeiten und die Neuen, die noch kommen werden. Kriegen rote Backen.

Gut dass es so was wie Weihnachten noch gibt.. Schön euch wieder zu sehen. Ah und bald ist ja auch Silvester…

Hinweis: Der Beitrag ist das Blog-Wichtel-Geschenk von Unilife Live im Rahmen des Münchner Blog-Wichtelns. Mein Wichtel-Beitrag erscheint übrigens in Dirk von Gehlens Digitalen Notizen. Vielen Dank an F. Kapinski aka Markus Michalek von Unilife Live für seine Weihnachtsgedanken und an mawa von isarstadt.de für die Organisation des Blog-Wichtelns!

 

Mehr Geschenke für alle! 8. Dezember 2008

Einsortiert unter: DIY,Habenwill,Meta,Web — Alex @ 16:59
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Die ganze Welt ist im Geschenkefieber und während mein innerer Hase immer noch ausdauernd auf die Uhr schaut, geben sich andere Leute Mühe, dem Geschenkesucher hilfreich unter die Arme zu greifen. So gibt es auf Instuctables eine sehr gelungene Übersicht an individualisierbaren, teil auch last minute noch umsetzbaren Geschenkideen zum Selbermachen. Ich persönlich hätte zum Beispiel gar nichts gegen einen Pinball Coffee Table unterm Weihnachtsbaum einzuwenden. Also, falls sich jemand berufen fühlt…

Auch die Open Sourcer von t3n haben sich Gedanken gemacht und kurzerhand eine Liste von Startups zusammengestellt, die alle im Bereich Mass Customization aktiv sind: Insbesondere Leckermäuler kommen da mit Müsli, Schokolade, Pralinen, Tee und Kaffee auf ihre Kosten. Aber auch für Ästheten und Design-Fetischisten ist der ein oder andere gute Tipp dabei.

Am meisten freue ich mich aber natürlich, dass es jetzt endlich das perfekte Geschenk für alle Leseratten käuflich zu erwerben gibt: die genialen Sarah-Banden von Frau Löwenzahn gibt es ab sofort in ihrem DaWanda-Shop. Ich darf mich ja schon seit einiger Zeit zu den glücklichen Besitzern dieses Lesezeichens zählen und muss sagen: die sehen nicht nur äußerst hübsch aus, sondern sind auch absolut praktisch! Nie mehr lästiges Bettdeckendürchwühlen auf der Suche nach dem verlorenen Lesezeichen, keine ausbrechenden Buchblöcke mehr wegen fahrlässiger Behandlung – das hat schon enorme Vorteile! Also: Kaufen!

Weiterer Grund zur Freude: Heute habe ich meine Gschichtel für das Münchner Blog-Wichteln abgegeben – und darf jetzt gespannt auf mein Geschenk in Textform warten. Am 10.12. wird also hier ein Text von einem Gastautor veröffentlicht. Hach, das ist ja fast wie Weihnachten…

 

Gschichteln 28. November 2008

Einsortiert unter: Meta,Web — Alex @ 00:42
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Down the Rabbit Hole - John Tenniel

“Oh dear! Oh dear! I shall be too late!”

Jetzt ist es nicht mal mehr einen Monat bis Weihnachten – und das bedeutet vermutlich das Aus für einen der Punkte auf meiner Gute-Vorsätze-für-2008-Liste: Wird mal wieder alles etwas knapp mit den selbstgemachten Geschenken… Aber im Notfall bleibt natürlich noch das von mir sehr geschätzte DaWanda, um die passenden Kleinigkeiten zu erstehen. Oder ich bearbeite einfach so lange die gute Frau Löwenzahn, bis sie mir mit Selbstgemachtem aushilft… aber da werden wir uns noch ein kleines Weilchen gedulden müssen, bis die Löwenzahnschen Geheimpläne spruchreif sind (aber es wird guuuuuut!).

Eigentlich hätte ich es ja schon früher merken sollen, das mit dem Spurt auf Weihnachten. Schließlich schlich sich in der Feedliste schon seit Oktober immer mal wieder Vorweihnachtliches ein. Das ging dann allerdings in der Halloween-Hysterie, die nahtlos in die Thanksgiving-Manie überging, etwas unter. Und außerdem: Wer will denn im Oktober schon was über Weihnachten hören? Jetzt kommt dann aber doch langsam aber sicher die Weiße-Kaninchen-Stimmung auf…

Mal was loswerden

Bis das Hauptevent allerdings ansteht, sind noch diverse Geburtstag zu überstehen. Und natürlich die ein oder andere Weihnachtsfeier. Und da kann es auch schon mal passieren, dass man zum berühmt-berüchtigten Wichteln verdonnert wird. Klar, es gibt schlimmere Strafen. Aber schön is’ anders.

Da gefällt mir das Gichteln, der böse kleine Bruder des Wichtelns, schon viel besser: Dabei wird man wenigstens die Geschenke vom letzten Jahr los, die nach Erhalt ihr trauriges Dasein in der hintersten Ecke des Schranks fristen. “Packt die unnützesten und/oder einfach seltsamsten Geschenke ein, die ihr je bekommen habt,” schrieb die Kollegin dementsprechend in die Einladung. Wird sicher wieder heiter. Und befreit ungemein.

Wichteln goes Blog

Zum Glück kann man ja auf Traditionen prima aufbauen. Und, hey, irgendwo hab ich mal gehört, dass das Web2.0 in seiner Sozialität sich ganz hervorragend dazu eignet, dass ‘wahre Leben’ in die Virtualität zu übertragen. Von daher war es nur eine Frage der Zeit, bis auch online gewichtelt wurde.

In diesem Jahr ruft nun auch mein Lieblings-München-Blog isarstadt.de zum Blog-Wichteln. Und, was soll ich sagen: Ich bin dabei!

Worum geht’s? Mawa von isarstadt.de hat in mühevoller Kleinarbeit Blogger aus München zusammengetrommelt und die Wichtel-Lose gezogen. Mein ‘Wichtel-Kind’ kenne ich also schon – aber verraten wird noch nix! Gewichtelt werden, naheliegend, Blog-Einträge rund ums Thema München und (Vor-)Weihnacht. Und so taufte ich die Aktion insgeheim einfach: Gschichteln.

Die Beiträge erscheinen dann am 10. Dezember jeweils im Blog des Bewichtelten. Ein Besuch bei den Teilnehmern lohnt dann natürlich doppelt. Hier schon mal die Liste der Gschichtler zum Vormerken:

abspannsitzenbleiber
Bogenhausener Geschichten
Digitale Notizen
Dr. Sno*
isarstadt
Lyroholisch (auch bekannt als ‘Alex im Wunderweb’ ;) )
münchenblogger
Notebook München
Snowflakes & Black Vampires
Tivoli-Blog
Unilife live
Vorspeisenplatte

Ich bin auf jeden Fall schon sehr gespannt auf mein Blog-Wichtel-Geschenk. Und freue mich jetzt schon darüber, den ein oder anderen Münchner Blog durch die Aktion (wieder-)entdeckt zu haben.

 

Eigene Zeitschriften erstellen: MagCloud und Titelhelden 31. Oktober 2008

Einsortiert unter: Tool Time,Web — Alex @ 15:39

Es ist schon eine Weile her, seit ich das erste Mal von MagCloud erfahren habe. Der zu Hewlett-Packard gehörende Service bietet die Möglichkeit, eigene Magazine zu veröffentlichen – also ein auf Zeitschriften spezialisierter Print on demand-Service. Der Vorteil: MagCloud übernimmt neben dem Druck auch den kompletten Vertrieb der Zeitschriften. Ziemlich komfortabel also. Die Nachteile: MagCloud ist noch in der Private Beta-Phase und liefert nur in den USA aus. Außerdem müssen die Druckvorlagen selbst erstellt werden und als PDF übergeben werden, DTP-Kenntnisse sind also unerlässlich.

Trotzdem habe ich seitdem auf einen ähnlichen Service in Deutschland gewartet. Und siehe da: Da hat sich die Post (!) Gedanken gemacht und die Titelhelden auf den Markt geworfen. Im Gegensatz zu MagCloud bietet Titelhelden einen Online-Editor zum Erstellen der Druckvorlage. Die Bedienoberfläche ist intuitiv gehalten und erinnert ein wenig an die diversen Tools zum Erstellen von Fotobüchern. Es gibt einige vorgefertigte Layouts zur Auswahl, die auf bestimmte Anlässe wie Hochzeit, Geburtstag oder ähnliches ausgerichtet sind. Es besteht aber auch die Möglichkeit, ein eigenes Layout mit Text-, Foto- und “Block”-Elementen zu erstellen.

Ein aus meiner Sicht tolles Feature: Titelhelden erlaubt die gemeinsame Arbeit an einzelnen Magazinen. Der “Chefredakteur” kann weitere Redakteure einladen und ihnen Artikel zuordnen, man kann Bearbeitungsstände einsehen, Kommentare abgeben etc. Insgesamt ein recht professionelles und gut gelöstes Kollaborations-Tool.

Die Post übernimmt neben dem Druck selbstverständlich auch gerne den Versand der Zeitschriften ;) – allerdings ohne die Möglichkeit des Verkaufs. Man kann sogar jeweils (gegen Aufpreis) ein Anschreiben mitschicken, was Titelhelden nicht nur als Fotobuch-Alternative zur Dokumentation von Familienfesten o.ä., sondern auch als Tool für quick-and-dirty Corporate Publishing qualifiziert.

Die Kosten für den Spaß liegen allerdings relativ hoch: Ein Exemplar mit 12 Seiten in s/w kostet bei einer Auflage zwischen 101 und 200 noch 3,14 Euro zuzüglich Versand. Erstaunlicherweise bietet Titelhelden aber auch für ca. 18 Euro den Download eines druckfähigen PDF des im Flash-Editor erstellten Magazins an. Damit kann man sich also bei Bedarf auf die Suche nach einer anderen Druckerei machen. Alternativ kann man das Magazin dann auch bei Anbietern wie beispielsweise XinXii als E-Book vertreiben.

Wünschenswert wären bei den Titelhelden noch bessere Angaben zu Format, Druckqualität, Bindung etc. Ich konnte lediglich herausfinden, dass man zwischen s/w- und 4-Farb-Druck sowie zwischen 90g und 120g Papier auswählen kann. Und natürlich bleibt die Hoffnung, dass sich das Angebot irgendwann ähnlich MagCloud auch in Richtung Vertriebsplattform entwickelt.

 

Ja, sie lebt noch 27. Oktober 2008

Einsortiert unter: Meta — Alex @ 23:32

Verdammt still geworden hier. Da vergeht einfach mal so ein halbes Jahr – aber immerhin ging es in meinem tumblelog noch ein bisschen weiter. Sexiness der kurzen Form. Außerdem noch ein paar Projekte abgeschlossen und schließlich ein ganz neues begonnen: meine Selbständigkeit als Beraterin.

Eine Menge Arbeit liegt schon hinter mir und ich bin gespannt, wie es sich weiter entwickelt. Meine Homepage ist mittlerweile auch im Netz. Werde sicherlich noch an der ein oder anderen Stelle nachfeilen, aber ein Anfang ist gemacht.

Mein kleines Privatblog hier musste also ein wenig zurückstecken, aber ich hoffe, dass sich das in Zukunft wieder einpendelt. Vielleicht einfach etwas sexier kürzer.

 

Frühlingsgrüße aus Hamburg 21. April 2008

Einsortiert unter: Habenwill — Alex @ 23:07

Nein, nicht von mir (obwohl ich zwischendurch auch kurz dort war). Aber mich hat am Wochenende ein bezaubernder Nach-Oster-Paket aus dem hohen Norden erreicht. Genauer gesagt eine Wundertüte gepackt von der bezaubernden Frau Liebe:

Frau Liebes Päckchen

Womit hab ich das verdient? Ich hatte das Glück, bei Frau Liebes Frühlings-Leserinnen-Belohnungs-Verlosung zu gewinnen. Juchu :)! Und so gab’s passend zum kurzfristigen Frühlingseinbruch in München ein buntgemischtes Allerlei:

Mal schauen, ob ich für die Fotografien noch ein würdiges Ambiente finde :). Ein paar weitere Impressionen meines Gewinns gibt’s auf meinem Flickr-Fotostream.

Auf jeden Fall an dieser Stelle ein großes Dankeschön an Frau Liebe – auch dafür, mir mal wieder einen Anlass zum Bloggen gegeben zu haben! Übrigens kann man Frau Liebes “Handmade & Preloved Goods” auch käuflich erwerben. Also einfach mal in ihrem Shop vorbeischauen, wenn ihr nicht bis zur nächsten Verlosung warten wollt ;).

 

 
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