Nur ein kurzer Hinweis, denn Hendrik hat sich freundlicherweise die Mühe gemacht, sich Chyrp mal genauer anzuschauen – und es hört sich soweit super an! Insbesondere da ich das tumblen in der kurzen Zeit schon sehr liebgewonnen habe und Chyrp beides bietet: Monster-Blogging à la WordPress und Rank-und-Schlank-Posting à la tumblr. Also vielleicht doch Chyrp statt WordPress?
Jott it down 12. Februar 2008
Ich befürchte, ich treibe mich zu viel in englischsprachigen Internet-Gewässern herum. Das kann einen nämlich durchaus manchmal etwas traurig machen.
In diesem Fall allein deshalb, weil mir noch kein entsprechender Service in Deutschland vertraut ist: Jott ermöglicht es, Sprachnachrichten per Telefon zu hinterlassen, die daraufhin transkribiert werden – und sich dann problemlos an Blogservices (WordPress, Blogger, tumblr, twitter, …), Taskmanager (RTM, Backpack, …), Kalender und viele weitere Dienste schicken lassen.
Sowas hab ich mir schon immer gewünscht: Einfach mal eine Idee in ein kleines Gerät nuscheln zu können – und ab da läuft alles wie von ganz alleine. Bitte dringend in Deutschland nachmachen!
Einrichtungsplanung wie ein Profi 12. Februar 2008
Ich begrüße ein weiteres Mitglied in der stetig wachsenden Gemeinde der Social Networks: mydeco (UK). mydeco kommt ein wenig daher wie eine Mischung aus Martha Stewart – bloß ohne den Schwulst – und Curbly – bloß ohne den besonderen Fokus auf DIY.
Neben den obligatorischen Bloggen-Freundschaften-knüpfen-Meinungsaustausch-Listen-anlegen-Bewertungs-usw-Funktionen bietet mydeco aber noch weitere Features, die für Zuhause-Bastler-und-Umräumer oder Einrichtungs-Jäger-und-Sammler wie mich genau das Richtige sind: Zunächst gibt es den 3D-Raumplaner, mit dem man den Raum, den man umgestalten möchte, nachbauen und dann nach Belieben einrichten und gestalten kann. Neben einer Auswahl an (allesamt auch wirklich käuflich zu erwerbenden) Möbeln und Dekogegenständen stehen einem dazu diverse Farben, Tapeten, Bodenbeläge zu Verfügung. Die Bedienung erfolgt einfach per Drag’n'Drop. Sein eigenes Design kann man nicht nur speichern und der Community zur Bewertung aussetzen. Der Raumplaner spuckt einem nebenbei auch noch die Einzel- und Gesamtkosten für die verwendeten Komponenten aus. Mir hat bei meinem kurzen Testlauf am besten die Farbauswahlpalette gefallen. Unglücklicherweise ist mein (mit seinen fast 5 Jahren schon leicht antiquierter) Laptop mit der Anwendung ziemlich überfordert, deshalb an dieser Stelle keine Screenshots.
Nächstes und meiner Meinung nach spannenderes Feature: Umgestaltung eines Raums anhand eines eigenen Fotos. Das ausgewählte Foto wird laut Betreiberinfo innerhalb 24 Stunden so aufbereitet, dass man es online mit seinen Wunschfarben, -tapeten, -böden versehen kann. So kann man sich einen ziemlich realistischen Eindruck vom Effekt einer quietschrot gestrichenen Wand oder eines neuen Teppichs machen. Die Möblierung lässt sich zwar noch nicht ändern – aber auch das ist in Planung.
Nebenbei will sich die Seite noch als One-Stop-Shops-All-Lösung platzieren: Der User kann von mydeco aus gleich auf die Ressourcen von über 500 Händlern zugreifen. Und für alle, bei denen die richtige Inspiration nicht aufkommen mag, gibt es bereits vorgestaltete Einrichtungen – inkl. kompletter Einkaufsliste und Budget-Check, damit das Kaufen leichter fällt.
Nebenbei kann man noch seinen persönlichen Stil in Erfahrung bringen. Ich bin, wen wundert’s, ein Pick&Mix-Typ:

„You have an eclectic approach to decorating and furnishing your home, nonchalantly mixing and matching whatever takes your fancy, without worrying necessarily about ‘design credentials’ or forbidding price tags. That’s not to say you lack style or flair – far from it. In fact, your home is a happy expression of your personality: quirky, interesting and whimsical.“
Selbstverständlich gibt es gleich ein paar Produktvorschläge, die einem Pick&Mix-Typen gefällen könnten. Und ja, es sind einige dabei, die mir gefallen (ich gebe aber auch offen zu, dass ich, was Kram angeht, durchaus schnell begeisterungsbereit bin).
Fazit: Da hat sich offensichtlich wirklich jemand Gedanken über das Konzept gemacht – und mir als Anwender gefällt’s! Bloß dass sich bei den Lieferkosten aus UK die Einkauferei nicht lohnt… aber wer weiß, vielleicht gibt’s ja mal eine lokalisierte Version?!
Sprout: Flash-Inhalte für Jedermann 1. Februar 2008
Damit das Ganze hier nicht zur Selbstreferentialitätsrevue verkommt, hier noch ein kleiner Web-Tool-Hinweis:
Mit Sprout kann jeder ohne besondere technische Vorkenntnisse sein eigenes multimediales, flash-basiertes Widget bauen, einfach per drag’n'drop. Es ist also, wenn man so will, ein WYSIWYG-Flash-Editor, basierend auf Adobe Flex. Dabei kann man entweder auf vorgefertigte Templates zurückgreifen oder sein Sprout selbst designen.
Jedes Sprout kann bis zu 30 Unterseiten enthalten, befüllbar mit Videos, Audio, Bildern, RSS-Feeds oder was einem sonst noch so einfällt. Kooperationen mit Anbietern wie Meebo erweitern die Palette zusätzlich.
Auch die Verteilung des Widgets macht Sprout einfach: Für viele Social Networking-Sites ist eine Integration vorhanden, die eine schnelle Veröffentlichung ermöglicht. Für den Rest gibt es den einzubindenden Code.
Und ebenso leicht können Fans des Widgets es weiterverbreiten – nette Arbeitserleichterung für alle Viral-Marketiere, vor allem weil Sprout als Sahnehäubchen noch eine Statistik-Funktion sowie ein Auto-Update aller Kopien des Widgets, wenn sich am Inhalt etwas ändert.
Hört sich alles in allem sehr interessant an. Ich hätte ja gerne schon mein erstes eigenes Sprout hier präsentiert, aber derzeit warte ich noch auf meinen Beta-Account. Deshalb an dieser Stelle erstmal nur ein Promo-Sprout:
from sproutbuilder.com posted with vodpod
Nachtrag: Leider geht das Veröffentlichen auf meinem Blog doch nicht ganz so einfach – deshalb das Video provisorisch mit Vodpod eingebunden.
Beiträge