Alex im Wunderweb

»O, Ohren und Schnurrbart, wie spät es ist!«

Einrichtungsplanung wie ein Profi 12. Februar 2008

Gespeichert unter: DIY, Design, Style — Alex @ 00:03

Ich begrüße ein weiteres Mitglied in der stetig wachsenden Gemeinde der Social Networks: mydeco (UK). mydeco kommt ein wenig daher wie eine Mischung aus Martha Stewart – bloß ohne den Schwulst – und Curbly – bloß ohne den besonderen Fokus auf DIY.

Neben den obligatorischen Bloggen-Freundschaften-knüpfen-Meinungsaustausch-Listen-anlegen-Bewertungs-usw-Funktionen bietet mydeco aber noch weitere Features, die für Zuhause-Bastler-und-Umräumer oder Einrichtungs-Jäger-und-Sammler wie mich genau das Richtige sind: Zunächst gibt es den 3D-Raumplaner, mit dem man den Raum, den man umgestalten möchte, nachbauen und dann nach Belieben einrichten und gestalten kann. Neben einer Auswahl an (allesamt auch wirklich käuflich zu erwerbenden) Möbeln und Dekogegenständen stehen einem dazu diverse Farben, Tapeten, Bodenbeläge zu Verfügung. Die Bedienung erfolgt einfach per Drag’n'Drop. Sein eigenes Design kann man nicht nur speichern und der Community zur Bewertung aussetzen. Der Raumplaner spuckt einem nebenbei auch noch die Einzel- und Gesamtkosten für die verwendeten Komponenten aus. Mir hat bei meinem kurzen Testlauf am besten die Farbauswahlpalette gefallen. Unglücklicherweise ist mein (mit seinen fast 5 Jahren schon leicht antiquierter) Laptop mit der Anwendung ziemlich überfordert, deshalb an dieser Stelle keine Screenshots.

Nächstes und meiner Meinung nach spannenderes Feature: Umgestaltung eines Raums anhand eines eigenen Fotos. Das ausgewählte Foto wird laut Betreiberinfo innerhalb 24 Stunden so aufbereitet, dass man es online mit seinen Wunschfarben, -tapeten, -böden versehen kann. So kann man sich einen ziemlich realistischen Eindruck vom Effekt einer quietschrot gestrichenen Wand oder eines neuen Teppichs machen. Die Möblierung lässt sich zwar noch nicht ändern – aber auch das ist in Planung.

Nebenbei will sich die Seite noch als One-Stop-Shops-All-Lösung platzieren: Der User kann von mydeco aus gleich auf die Ressourcen von über 500 Händlern zugreifen. Und für alle, bei denen die richtige Inspiration nicht aufkommen mag, gibt es bereits vorgestaltete Einrichtungen – inkl. kompletter Einkaufsliste und Budget-Check, damit das Kaufen leichter fällt.

Nebenbei kann man noch seinen persönlichen Stil in Erfahrung bringen. Ich bin, wen wundert’s, ein Pick&Mix-Typ:

Pick&Mix

„You have an eclectic approach to decorating and furnishing your home, nonchalantly mixing and matching whatever takes your fancy, without worrying necessarily about ‘design credentials’ or forbidding price tags. That’s not to say you lack style or flair – far from it. In fact, your home is a happy expression of your personality: quirky, interesting and whimsical.“

Selbstverständlich gibt es gleich ein paar Produktvorschläge, die einem Pick&Mix-Typen gefällen könnten. Und ja, es sind einige dabei, die mir gefallen (ich gebe aber auch offen zu, dass ich, was Kram angeht, durchaus schnell begeisterungsbereit bin).

Fazit: Da hat sich offensichtlich wirklich jemand Gedanken über das Konzept gemacht – und mir als Anwender gefällt’s! Bloß dass sich bei den Lieferkosten aus UK die Einkauferei nicht lohnt… aber wer weiß, vielleicht gibt’s ja mal eine lokalisierte Version?!

 

Putzige Wärmespender: Leschifant & Co. 9. Januar 2008

Gespeichert unter: Design, Habenwill, Spielzeug — Alex @ 22:25

Herzlich Willkommen im neuen Jahr! Die Geschenkeflut war enorm, denn neben Weihnachten stand auch noch der Sprung in ein neues Lebensjahr an, und ist tatsächlich erst heute zu ihrem wohlverdienten Ende gekommen. Beinahe alles hat auch schon seinen festen Platz gefunden, sodass ich mich nach und nach jedem einzelnen intensiver widmen kann.

Um den Rest der kalten Jahreszeit zu überbrücken (hat es außer mir schon jemand gemerkt?: die Tage werden wieder länger! :) ), habe ich ausdrücklich auch etwas Wärmendes gewünscht – und wurde prompt mit gleich drei Kirschkernkissen von zwei Schenkern beglückt. Kirschkernkissen an sich sind eine feine Sache, ich finde sie wesentlich praktischer als Wärmflaschen – schon allein, weil sie um so vieles flexibler sind.

Leider fehlen den guten Stücken aber aufgehübschte Verpackungen – blaues Frottee in rechteckiger bzw. helles Leinen in quadratischer Form sind nun mal nicht sonderlich ansprechend. Angesichts dessen gab es auch großes Bedauern seitens der Schenkenden.

Heute dann Besuch im Hugendubel, um mir Nähen. Alle Techniken Schritt für Schritt (es hat endlich eine Nähmaschine Einzug in die Wohnung gehalten, juchu), 1000 Record Covers und Die Welt ohne uns. Reise über eine unbevölkerte Erde zu gönnen. Und was erblicken da meine Augen? Den Leschifanten, auch bekannt als leschifantus fleecus kazikani:

Der Leschifant ist nicht nur aus kuschligem Fleece, in verschiedenen Farben und Größen erhältlich und mit Bioweizen gefüllt. Auch seine Entdecker geben sich redlich Mühe, ihm zu seiner verdienten Ehre zu verhelfen und haben ihn mit einer niedlichen Story, liebevoll gestaltetem Drumherum und einer dazu passenden Homepage ausgestattet.

Hätte ich ihn und seine Kollegen, den Leschi Gorilla und die Leschi Giraffe, doch bloß mal vorher kennengelernt. Sie wären ein so viel süßeres und kuschligeres Team, um mich mit wohlig gewärmt durch den Winter zu bringen!

 

Selbermachen: Drei Wege zum individuellen Geschenk 24. Dezember 2007

Gespeichert unter: Design, Web — Alex @ 00:13

Weihnachten – Zeit der verzweifelten Suche nach dem passenden Geschenk. Oder richtiger (und schlimmer): nach den passenden Geschenken! Selbstgemachtes liegt dabei voll im Trend. Das sieht man nicht zuletzt an Auswüchsen wie der „Buy handmade„-Bewegung. Praktischerweise gibt es ja auf Weihnachtsmärkten wie im Internet allerlei Handgemachtes zu erstehen.

Noch besser als Handgemachtes zu kaufen ist natürlich – klar, es selbst zu machen. Was aber tun, wenn man mit zwei linken Händen geschlagen ist? Das kann in letzter Zeit immer weniger als Ausrede gelten lassen: Im Netz gibt es mehr und mehr Möglichkeiten, die dem heimlichen Hobbydesigner das Leben erleichtern. Ich möchte hier kurz drei von ihnen vorstellen:

Für Fans von „Designer Toys“ bietet fabidoo, ein deutsches Startup, die ideale Geschenkidee: Es gibt verschiedene Figuren-Grundformen, die durch Farben, Bilder und Text im Online-Editor frei gestaltet werden können. Wenn man mit seiner Kreation zufrieden ist, kann man die Produktion des Figürchen in Auftrag geben. Das Zauberwort dabei: 3D-Druck, eine Form des Rapid Prototyping oder Rapid Manufacturing. Nach ca. 1 Woche liegt dann das zwischen 2 und 6 cm große fabidoo-Unikat in der Post und freut sich darauf, verpackt und weiterverschenkt zu werden.

Einen Schritt weiter bei der Gestaltungsfreiheit geht Ponoko. Hier gibt es abgesehen von Größenbeschränkungen beinahe keine Vorgaben: Man kann seine eigenen Entwürfe als .eps-Datei für 2D- und 3D-Objekte (zum Zusammenbauen) hochladen und aus verschiedenen Materialien wie Acryl oder MDF auswählen, die dann entsprechend der Entwürfe per Laser zugeschnitten werden. Die Teile werden dann als Bausatz an den Kunden geliefert. Möglich ist mit dieser Methode einiges – vom Mobile zum Möbel. Nachteil: Man muss ausreichende Kenntnisse im Umgang mit Vektorgrafik-Software haben, um die Entwürfe herzustellen. Außerdem dauert die Produktion eine Weile, es gibt keine Garantie, dass man beim ersten Entwurf alles richtig gemacht hat, sodass der Prototyp gleich „funktioniert“ (man muss sich ja nur mal ein bisschen Vermessen haben…) und zu den nicht sofort überschaubaren Kosten kommt die längere Versandzeit. Fazit: Nicht für Last-Minute-Geschenke geeignet, aber für ambitioniertere Projekte sicherlich ein guter Anlaufpunkt.

Nicht zuletzt kann auch ein schönes Gewand für Freude bei, nunja, in dem Fall: der Beschenkten sorgen. Umso mehr, wenn man dann guten Gewissens sagen kann: Dieses Kleid gibt es nur einmal auf der Welt! Möglich wird dies mit StyleShake. Mithilfe eines einfachen Online-Editors kann man hier sein (oder jemand anderes) Traumkleid zusammenstellen: Verschiedene Stoffe stehen zur Auswahl, das Kleid wird aus mehreren Einzelteilen wie Ärmeln, Oberteil, Rock aufgebaut, für die jeweils ein eigener Stoff festgelegt werden kann. Unglücklicherweise konnte ich nicht wirklich etwas über die Preispolitik herausfinden und bei der Anmeldung scheint es derzeit Probleme zu geben (oder liegt es an mir?). Aber vom Prinzip gefällt mir die Idee – und für das eine Kleid gibt Frau ja auch gerne mal ein paar Euro mehr aus…

Für dieses Jahr sind natürlich schon alle Geschenke besorgt – und zu meiner Schande muss ich gestehen, dass sich darunter nicht ein einziges Selbstgemachtes befindet. Wie immer kam Weihnachten eben mal wieder viel zu schnell… Also ein Punkt mehr auf meiner Gute-Vorsätze-für-2008-Liste!

Um hier aber wenigstens noch einen persönlichen Weihnachtsgruß zu hinterlassen, habe ich natürlich weder Kosten noch Mühen gescheut und dieses brandheiße Video im Schweiße meines Angesichts aufgenommen:

from www.gizmoz.com posted with vodpod

In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!

 

Skandinavisches Design, Teil 1: Caroline Löwgren 30. November 2007

Gespeichert unter: Design, Skandinavien — Alex @ 23:25

Heute: Schweden! Schweden ist zwar nicht mein „Spezialgebiet“, bringt aber – neben dem allgegenwärtigen Ikea – immer wieder hervorragendes (Wohn-)Design hervor.

Ein gutes Beispiel dafür sind die Gegenstände und Inneneinrichtungen von stash aus Stockholm. Hinter stash steckt Caroline Löwgren, studierte Designerin und Moderatorin der Sendung Homestyling im schwedischen Fernsehen. Auch wenn man über ihr Konzept Diamonds & Bones streiten kann, bietet ihr kleiner Shop ein paar witzige und ungewöhnliche Entwürfe. Mein Favorit ist die etwas andere Pinnwand, Unstashed:

Unstashed von Caroline Löwgren

Unstashed von Caroline Löwgren

Neben dem Nutzfaktor hat man mit Unstashed (im Gegensatz zu den meisten handelsüblichen Pinnwänden) direkt noch eine ansprechende Wanddeko.

Außerdem rufen die praktischen Plexiglas-Scheiben, gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit, Kindheitserinnerungen hervor: Das Basteln von Woll-Quasten (zwei runde Pappen, Loch in der Mitte, Wolle drumwickeln, durchschneiden und mit einem Band zwischen den Papplagen hindurch zusammenbinden) sieht ja in der Durchführung durchaus ähnlich aus… Und nach Dingen, die man leicht selber nachmachen kann, halte ich sowieso immer Ausschau.

Beziehen kann man Unstashed in verschiedenen Farbausführungen über Funktionalley (UK).

 

Let’s do the wallpaper warp again 13. November 2007

Gespeichert unter: Design, Style — Alex @ 20:40

Warum die Sicht auf die schönen neuen Tapeten mit Möbeln und Bildern versperren? Und: Muss diese Tür da jetzt wirklich ein Loch ins Muster reißen? Wer sich solche Fragen schon gestellt hat, sollte sich vertrauensvoll an Surrealien wenden. Nach der eigens auf den Raum und seine Hindernisse abgestimmten Spezialanfertigung kann man dann bewundern, wie sich die Tapete lückenlos einfügt – und spart sich damit auch noch Geld für bewusstseinserweiternde Drogen. Wie das aussieht? Na so:

Warped wallpaperWarped wallpaperWarped wallpaper

 

(Really) Unique Furniture: Straight Line Designs 8. November 2007

Gespeichert unter: Design — Alex @ 22:52

Heute bin ich bei meiner täglichen Portion ziellosen Surfens auf die Seite von Straight Line Designs gestoßen – und fand einfach umwerfend, was ich da zu sehen bekam:

Bad Table by Straight Line Designs

Bad Table

Äußerst ausgefallenes Design „with a little twist to it“ also. Dass das Ganze von kindlicher Fantasie beflügelt (und insbesondere von Designer Judson Beaumonts Sohn inspiriert) ist, sieht man auf den ersten Blick. Da liegt es natürlich nah, dass ein gewisser großer Familienunterhaltungskonzern, der sich auf die Erschaffung und Vermarktung süß(lich)er Zeichentrickwelten spezialisiert hat, auch schon Straight Lines Dienste in Anspruch genommen hat. Und, mal ehrlich, wer würde hierbei

Sullivan by Straight Line

Sullivan

nicht direkt daran

denken müssen?

 

Daily Schnickschnack 1. November 2007

Gespeichert unter: Design, Habenwill, Spielzeug, Style — Alex @ 01:22

Nachdem mich erst ein temporärer Ausfall meines (Maus-)Arms und dann die nachzuholende Arbeit aus dem Verkehr gezogen haben, jetzt schließlich ein kurzes Update.Dieses Mal zum Thema „Öfter mal was Neues“: The Design Town bietet jeden Tag genau ein anderes Produkt, das jeweils nur während dieses Tages über die Seite zu beziehen ist – 24 Stunden Zeit für Entschlussfreudige, verschiedensten Schnickschnack zu erwerben, dessen gemeinsamer Nenner witziges, intelligentes, skurilles oder einfach nur gelungenes Design ist.

Darunter findet sich zwar nichts, was man zum (über-)leben bräuchte, aber ein paar hübsche Sachen sind dabei. Mein Favorit beim Durchstöbern: Der wunderbar winzige Holzlautsprecher mit Namen iDear, an den – soweit ich das herausfinden konnte – ansonsten derzeit nur in Korea heranzukommen ist:

iDear Portable Wood Speaker

Mir hat ein Vögelchen gezwitschert, dass ich vielleicht mit einer Selfmade-Version des Zwergs rechnen kann. Sollte der Fall tatsächlich eintreten, werde ich das hier natürlich kundtun.

Es lohnt sich also, hin und wieder bei The Design Town vorbeizuschauen – sofern man Willens ist, den Betreibern den wirklich nicht nachvollziehbaren Fehler zu verzeihen, keinen Feed für ihre Produkte anzubieten.

 

21 minimalistisch designte Gadgets 11. Oktober 2007

Gespeichert unter: Design, Style — Alex @ 21:32

… (die nicht von Apple stammen) präsentiert oobject seinen Besuchern hier – inklusive der Möglichkeit, darüber abzustimmen. Auch wenn ich privat meist dazu neige, alles voll und bunt und verspielt zu gestalten, gefällt mir das Minimalistische äußerst gut.

Lampe Mondrian T

Beleuchtungsminimalismus: Schreibtischlampe Mondrian T

Speziell wenn es darum geht, einen Gegenstand im besten Sinne intuitiv bedienbar zu machen, stört unnötig ablenkender und verwirrender Zierrat. Warum sollte etwas an sich simples wie beispielsweise ein MP3-Player zu unnatürlicher Komplexität aufgebläht werden? Wer hat ernsthaft heutzutage noch die Muße, sich stundenlang durch Bedienungsanleitungen zu wühlen, um nach unnützen Funktionen zu suchen? Die Designer bei Apple haben sich diese Fragen offensichtlich gestellt und mit ihrer Antwort (nicht nur mit dem iPod) den „form follows function„-Ansatz auf den Punkt gebracht.

Bleibt zu hoffen, dass dieses (natürlich selbst in einer langen Tradition stehende) Vorbild weiterhin Schule macht – selbst wenn das zunächst einmal viele Copycats auf den Plan ruft.

 

You light up my life… 2. Oktober 2007

Gespeichert unter: Design, Technik — Alex @ 21:32

Wenn das nicht „the next big thing“ in den 100en Renovierungsshows der gesammelten TV-Senderschaft wird: LightTape, superflache Glühbirne oder leuchtendes Klebeband, je nachdem aus welcher Perspektive man es sieht. Ich muss sagen: Man kann sich dem Charme dieses, nunja, zum Teil doch etwas improvisiert wirkenden Werbevideos nur schwer entziehen – aber mich spricht das Produkt doch wesentlich mehr an als die Präsentation (wer käme denn auf die Idee als eines der ersten Anwendungsbeispiele gleich einen Schießstand zu nehmen…?). Was man damit wieder alles basteln kann… Toll! Ich habe allerdings noch nicht rausgefunden, wo man das nun herbekommt.

Mehr Videos gibt’s hier.

via Shiny Shiny

 

Tool Time: Zeichenprogramm 24. September 2007

Gespeichert unter: Design, Tool Time — Alex @ 00:50

Neulich habe ich mich mal wieder an Gimp rangetraut – mit reichlich bescheidenen Ergebnissen, wie ich gestehen muss. Hendrik hatte Erbarmen mit mir und meinen K(r)ämpfen und meinte, ich solle es doch mal mit ArtRage probieren.

Gesagt, getan – schließlich gibt es die Starter Edition als kostenlosen Download zu haben. Und, was soll ich sagen: Ich bin komplett begeistert! ArtRage ist zwar weder ein Bildbearbeitungs-, noch ein Vektorgrafikprogramm und von der Warte her nur ein sehr bedingter Ersatz für Photoshop, Illustrator, Gimp, Inkscape und Co. Dafür ist es aber im allerbesten (und beinahe wörtlichen) Sinne ein vollwertiges Zeichenprogramm.

Durch die kinderleichte, intuitive (da „natürliche“) Bedienung und jede Menge „Spielkram“ (vor allem in der Vollversion) macht es einfach Spaß, ArtRage zu benutzen. So kann selbst ein absoluter Zeichentrottel wie ich ein halbwegs ansehnliches Bild zustande bringen. Hier der Beweis:

Alice-Zeichnung

Auch für den etwas anspruchsvolleren Künstler hat das Programm einiges zu bieten. Mal-Werkzeuge von Öl über Bleistift und Airbrush bis zu Kreide, Lineale und Schablonen, Bildvorlagenfunktionen, Arbeit mit Layern, PSD-Unterstützung, benutzerdefinierte Farben, … Sogar die „Leinwand“, auf die gemalt wird, lässt sich auswählen und auch während des Malprozesses verändern. Beispiele für gelungene(re) Bilder, die mit ArtRage entstanden sind, finden sich im Forum von Ambient Design, dem Anbieter von ArtRage. Zu guter letzt noch ein Screenshot:

Screenshot von ArtRage