Wie man vielleicht schon aus den Kommentaren herauslesen konnte, bin ich ein erklärter Skandinavien-Fan (mit deutlicher Konzentration auf Dänemark, wo ich nicht nur zahlreiche Urlaube verbracht habe, sondern auch ein Semester lang studieren durfte). Mir gefällt vieles aus dem hohen Norden: angefangen von der Landschaft über die Mentalität (in vieler Hinsicht, sicher nicht in jeder), das Design bis zur Musik.
Leider komme ich viel zu wenig dazu, mich gerade im Bereich Musik auf dem Laufenden zu halten (abgesehen von den vielen Bands aus Skandinavien, insbesondere Schweden, die man gar nicht übersehen kann; wesentlich schwieriger wird es leider bei Bands, die in der jeweiligen Landessprache singen…). Umso mehr hat es mich gefreut, in der aktuellen Intro ein Special über Norwegen zu finden. Aus Norwegen kommen nämlich nicht nur Black Metal und bekanntere Bands wie beispielsweise Motorpsycho oder Turbonegro (ja, und natürlich auch a-ha), sondern z.B. auch die absolut hervorragende Ane Brun (mittlerweile in Schweden ansässig) und die wunderbaren Madrugada (die dieses Jahr mit dem Tod ihres Gitarristen Robert Burås einen ziemlichen Schicksalsschlag erfahren haben).
Neben den Musik- gibt es in der Intro natürlich auch entsprechende Szenetipps, hauptsächlich für Oslo. Jetzt hoffe ich natürlich auf ein Special über Dänemark. Aber bis das kommt, habe ich mir vorgenommen, hin und wieder bloggenderweise meinen eigenen Beitrag zu leisten.
Für heute erstmal eine kurze Musikempfehlung: Unbedingt mal in „Gi’ mig Danmark tilbage“ von Natasja (auf ihrer Myspace-Seite oder bei DR) aus ihrem Album „I Danmark Er Jeg Født“ reinhören. Ich habe vorher zwar schon etliches an dänischem HipHop, aber ehrlich gesagt noch keine dänischsprachige Dancehall/Reggae-Musik gehört – das hier gefällt enorm, allerdings wird es tragischerweise bei dem einen dänischsprachigen Album von Natasja bleiben, da sie im Juni im Alter von 32 Jahren bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam… Wer noch etwas zum Hintergrund des Titels erfahren will, sollte sich hier umsehen.
Und als Zugabe „Op med ho’det“ vom selben Album:
Bleibt nur mit Natajas Worten zu sagen: „Hæj Danmark! / Jeg savner dig, / jeg freaking fucking savner dig!“
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