Alex im Wunderweb

»O, Ohren und Schnurrbart, wie spät es ist!«

Putzige Wärmespender: Leschifant & Co. 9. Januar 2008

Gespeichert unter: Design, Habenwill, Spielzeug — Alex @ 22:25

Herzlich Willkommen im neuen Jahr! Die Geschenkeflut war enorm, denn neben Weihnachten stand auch noch der Sprung in ein neues Lebensjahr an, und ist tatsächlich erst heute zu ihrem wohlverdienten Ende gekommen. Beinahe alles hat auch schon seinen festen Platz gefunden, sodass ich mich nach und nach jedem einzelnen intensiver widmen kann.

Um den Rest der kalten Jahreszeit zu überbrücken (hat es außer mir schon jemand gemerkt?: die Tage werden wieder länger! :) ), habe ich ausdrücklich auch etwas Wärmendes gewünscht – und wurde prompt mit gleich drei Kirschkernkissen von zwei Schenkern beglückt. Kirschkernkissen an sich sind eine feine Sache, ich finde sie wesentlich praktischer als Wärmflaschen – schon allein, weil sie um so vieles flexibler sind.

Leider fehlen den guten Stücken aber aufgehübschte Verpackungen – blaues Frottee in rechteckiger bzw. helles Leinen in quadratischer Form sind nun mal nicht sonderlich ansprechend. Angesichts dessen gab es auch großes Bedauern seitens der Schenkenden.

Heute dann Besuch im Hugendubel, um mir Nähen. Alle Techniken Schritt für Schritt (es hat endlich eine Nähmaschine Einzug in die Wohnung gehalten, juchu), 1000 Record Covers und Die Welt ohne uns. Reise über eine unbevölkerte Erde zu gönnen. Und was erblicken da meine Augen? Den Leschifanten, auch bekannt als leschifantus fleecus kazikani:

Der Leschifant ist nicht nur aus kuschligem Fleece, in verschiedenen Farben und Größen erhältlich und mit Bioweizen gefüllt. Auch seine Entdecker geben sich redlich Mühe, ihm zu seiner verdienten Ehre zu verhelfen und haben ihn mit einer niedlichen Story, liebevoll gestaltetem Drumherum und einer dazu passenden Homepage ausgestattet.

Hätte ich ihn und seine Kollegen, den Leschi Gorilla und die Leschi Giraffe, doch bloß mal vorher kennengelernt. Sie wären ein so viel süßeres und kuschligeres Team, um mich mit wohlig gewärmt durch den Winter zu bringen!

 

Daily Schnickschnack 1. November 2007

Gespeichert unter: Design, Habenwill, Spielzeug, Style — Alex @ 01:22

Nachdem mich erst ein temporärer Ausfall meines (Maus-)Arms und dann die nachzuholende Arbeit aus dem Verkehr gezogen haben, jetzt schließlich ein kurzes Update.Dieses Mal zum Thema „Öfter mal was Neues“: The Design Town bietet jeden Tag genau ein anderes Produkt, das jeweils nur während dieses Tages über die Seite zu beziehen ist – 24 Stunden Zeit für Entschlussfreudige, verschiedensten Schnickschnack zu erwerben, dessen gemeinsamer Nenner witziges, intelligentes, skurilles oder einfach nur gelungenes Design ist.

Darunter findet sich zwar nichts, was man zum (über-)leben bräuchte, aber ein paar hübsche Sachen sind dabei. Mein Favorit beim Durchstöbern: Der wunderbar winzige Holzlautsprecher mit Namen iDear, an den – soweit ich das herausfinden konnte – ansonsten derzeit nur in Korea heranzukommen ist:

iDear Portable Wood Speaker

Mir hat ein Vögelchen gezwitschert, dass ich vielleicht mit einer Selfmade-Version des Zwergs rechnen kann. Sollte der Fall tatsächlich eintreten, werde ich das hier natürlich kundtun.

Es lohnt sich also, hin und wieder bei The Design Town vorbeizuschauen – sofern man Willens ist, den Betreibern den wirklich nicht nachvollziehbaren Fehler zu verzeihen, keinen Feed für ihre Produkte anzubieten.

 

Quietsch-Alarm: U.B. Funkeys 29. September 2007

Gespeichert unter: Habenwill, Spielzeug — Alex @ 22:31

In die Kategorie „sinnloser Schnickschnack, der mein Herz zum hüpfen bringt“ gehört auch das ein oder andere Spielzeug. Ich kann nicht behaupten, ein großer Fan sogenannter „Designer Toys“ gewesen zu sein – bis ich vor kurzem bei Flickr nach einem Bild zur Verschönerung der Küchenwand gesucht habe und dabei ziemlich schnell auf die Moofia von Tokidoki gestoßen bin. Letztlich wurde es dann doch ein Bild mit den Dunnies von Kidrobot. Irgendwie sprechen diese kleinen Figürchen meine „Quietsch-Instinkte“ an…

Heute habe ich mir fatalerweise den neuen Coup von Radica/Mattel angesehen: U.B. Funkeys. Geschickt eingefädelt: Offline-Quietschfaktor-Figürchen meet their Online-Quietschfaktor-Entsprechungen via USB-Docking Station. Damit lässt sich der Kunde prima an das Produkt (und damit die Marke) binden. Natürlich sind die niedlichen Funkeys nicht die ersten, die ein virtuelles Zweitleben neben ihrer Existenz als Kinder- oder Arbeitszimmereinwohner führen. Da gibt es z.B. auch noch die Test Tube Aliens – die allerdings einen nicht annähernd so hohen Quietschfaktor haben.

Die Funkeys sind auf jeden Fall eine ganz muntere Bande, wuseln über ihren Planeten Terrapinia, mit einer netten Hintergrundstory, unterschiedlichen Welten zum Entdecken, „funky“ Musik und sogar einer Mission ausgestattet:

Übrigens kann man auch gleich ein kleines Quiz machen, um herauszufinden, welcher Funkey einem am besten entspricht – ich bin demzufolge ein Fallout:

U.B. Funkeys - Fallout

Insgesamt sind 42 der lustigen Gesellen zu haben – allerdings noch nicht in Deutschland. Ein Glück, dass Monatsende ist und nicht nur mein Kopf, sondern auch mein Kontostand mir laut und deutlich sagen, dass das Sammeln von Spielzeug nun wirklich nicht auch noch sein muss…

 

Landschaftsgärtnern für Anfänger: Packet Garden 25. September 2007

Gespeichert unter: Spielzeug, Technik, Web — Alex @ 00:12

Sinnloser Schnickschnack kann mein Herz zum hüpfen bringen. Heute bin ich bei O’Reilly über eine besonders hübsche Möglichkeit gestoßen, seine Zeit zu vertrödeln: Packet Gardeneye candy inklusive!

Packet Garden ScreenshotPacket Garden Screenshot 2

Packet Garden sammelt Informationen über die Internetnutzung (besuchte Server, Up- und Downloads) und visualisiert diese als eigene, wachsende Welt. So lässt z.B. die Nutzung verschiedener Protokolle (http etc.) kleine „Protokoll-Pflanzen“ wachsen, Uploads lassen Hügel und Download Täler entstehen.

Beinahe schon untrendy: Das Ganze ist nicht an eine Community oder sonstige Form der Öffentlichmachung gekoppelt. Packet Garden ist vielmehr eine Art bildliches Tagebuch der persönlichen Online-Historie – oder eben doch nur eine besonders schöne Art, sich die Zeit zu vertreiben.

Momentan drücke ich mich noch darum, es selbst auszuprobieren, da ich den Versuch unternehme, nicht mehr alle möglichen und unmöglichen Programme bei mir zu installieren. Aber es ist ja meistens so: Die schwachen Momente kommen früher oder später (und besonders gerne mal an Wochenenden). Wenn der Fall eintritt, werde ich noch mal berichten. Wer bis dahin noch mehr Informationen haben will, sollte sich auf der Seite von Packet Garden bei Selectparks umsehen.